Heute steht der Bücherschrank, in der Hauptsache organisiert durch den Sozialfonds Braunlage und durch Spenden finanziert.
Dieser Antrag wurde 2025 abgelehnt, nicht, weil man im Grundsatz dagegen war, sondern weil die Finanzlage der Stadt nicht rosig sei. Die Aufstellung eines Bücherschranks aus Spenden hat man bereits 2025 befürwortet. Die Fraktion der Grünen hat es als Herausforderung angesehen und sofort Pläne geschmiedet, wie sie es umsetzen kann.
Zu Belebung der Neuen Mitte beantragen wir den Erwerb und die Aufstellung eines Bücherschranks (Angebot siehe Anhang).
Begründung:
- Belebung des öffentlichen Raums: Bücherschränke sind Blickfang und machen Orte attraktiver.
- Zugänglichkeit: Bücherschränke machen Bücher zugänglich und animieren zum Lesen, auch für Menschen, die vielleicht keinen Zugang zu Bibliotheken haben oder neue Genres entdecken möchten.
- Nachhaltigkeit: Durch das Tauschen und Weitergeben von Büchern werden Ressourcen geschont und die Lebensdauer von Büchern verlängert.
- Sozialer Zusammenhalt: Bücherschränke sind Treffpunkte und regen zu Gesprächen an, wodurch der soziale Zusammenhalt im Ort gestärkt wird.
- Kulturelle Bereicherung: Sie bieten eine kostenlose Erweiterung zu Bibliotheken und Buchhandlungen an und tragen zur Vielfalt des kulturellen Angebots bei.
- Anonymität und unkomplizierter Zugang: Büchertauschen ist unkompliziert und ohne Formalitäten möglich, was den Zugang zur Literatur/Büchern aller Art erleichtert.
- Entdeckung neuer Bücher und Autoren: Durch das Stöbern in den Bücherschränken können Menschen auf Titel/Themen stoßen, die sie sonst vielleicht nie gesehen hätten.
- Flexibilität und Freiheit: Die Bücher können zu jeder Zeit mitgenommen und gebracht werden, was eine hohe Flexibilität ermöglicht.
Der Bücherschrank wird durch die Stadtbücherei/Leiterin unterstützt und begleitet. Dies schließt eine regelmäßige Durchsicht des Angebots ein. Wir bitten um Aufnahme der Anschaffungskosten von rund 7500,00 € zuzüglich der einmaligen Aufstellung in den aktuellen Nachtragshaushalt.
Mit besten Grüßen
Cornelia Ehrhardt und Johannes Barner